Der Club unter Schock: Hecking verkündet Saison-Aus für Mathenia – 1. FC Nürnberg

– Sportvorstand Dieter Hecking ließ in seiner knapp 40-minütigen Rede auf der Jahreshauptversammlung die vergangene Saison Revue passieren, sprach offen über die Trennung von Robert Klaus und blickte in die Zukunft. Sehr schlechte Nachrichten.

In seinen Prognosen für den Rest der Saison schwankte der Sportdirektor zwischen großer Zuversicht und größerer Sorge. „Ich glaube nach wie vor an die Mannschaft, dass wir in dieser Saison das erste Tabellendrittel erreichen können. Sie haben nur sieben Punkte Rückstand“, sagte Dieter Hecking bei der Mitgliederversammlung in Frankenhall.

Dafür gab es Applaus, ebenso wie für seine Kritik an den Fußballern am Samstag. Vor allem die „Einstellung“ zum Umgang mit dem Spiel vermisse er: „Das hast du in der Vorrunde in so vielen Spielen vermisst, das ist meine Kritik an dir, und die muss ich auch öffentlich laut und deutlich ansprechen, weil du sind herausgefordert.”

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Hecking nimmt es auch auf sich, dass er an dem Punkt angelangt ist, dass der 1. FC Nürnberg eher nach unten als nach oben schauen sollte. Nach einem achten Platz in der letzten Runde („ja, am Ende war ich auch enttäuscht, dass wir nicht Fünfter, Sechster, Vierter oder gar Bergauf geworden sind“) und einer „offensichtlichen Entwicklung“ unter Robert Klaus ging es schief im Sommer gab Hecking öffentlich zu.

“Da war keine Seele zu spüren.”

„Die Vorbereitung war nicht gut, da war kein Spirit, ich bin selbst schuld an dem Fehler“, sagte Hecking in Frankenhall: „Dass wir uns nicht früh eingemischt haben, hat er gesagt, hey, da stimmt was nicht, wir sind nicht so im Zug, denn wir brauchen ihn, um erfolgreich in die Saison zu starten.” Dennoch unterstützten sie den Jahrgang 2022/23 und ihren Trainer weiter – sogar 0:3 in Karlsruhe.

An diesem Punkt konnte Heqing nicht anders. Der ganze Verein sei „intern nicht mehr stabil, auch gegen Kritik von außen nicht mehr stabil“, „nach der ersten Halbzeit musste ich für mich feststellen: Es macht keinen Sinn mehr, ich muss auf die Bremse treten .” Nicht, dass Klaus eine Enttäuschung gewesen wäre. „Ich denke, er war nach seinen Vorgängern der richtige Manager zur richtigen Zeit“, sagte Hecking, „Robert hat es verstanden, den Verein zwei Jahre lang auf die richtige Spur zu bringen.“

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Am Ende sei er “an seinem Eigensinn ein bisschen gescheitert”, unter seinem Nachfolger Marcus Weinzerl befinde sich der Stab noch in der Findungsphase. In den letzten Wochen von Klaus beim 1. FC Nürnberg „mangelte es an Management, es fehlte an Führung“ und die Mannschaft musste sich „neu erfinden“. Und das sei, so Hecking, „noch nicht über den Berg, sage ich ganz offen, wir haben noch viel zu tun, um es vielleicht doch noch auf Platz drei zu schaffen.“

Große Sorge wegen Verletzungen

Nicht nur die fünf Schwerverletzten waren in der Vorrunde ein Problem; Fehlen neben den Revisoren Tim Handwerker (Kreuzbandriss), Lukas Schleimer (Innenbandriss Sprunggelenk), Florian Hübner (Nervenreizung im Rücken), Tylan Doman (Syndromriss) und Fabian Nürnberger (Sehnenverletzung Ellenbogen). Pascal Hecking sagte, Kobek und Felix Lequimper hätten für mehr Verunsicherung gesorgt: “Dann ist es normal, dass diese Mannschaft nicht die Stabilität hat, die sie braucht, und das ist für mich normal.”

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Doch damit nicht genug: Der 2:1-Sieg gegen Paderborn wird, wie der Sportdirektor sagte, noch lange in Erinnerung bleiben. „Drei Verletzte, die in der Rückrunde nicht zum Einsatz kommen“ müssen jammern, nur James Lawrence (Innenmeniskusriss) bleibt hoffnungsvoll, während Christian Matinea (Schulter-Sehnenriss) und Eric Wikesser fast keine Hoffnung mehr haben .. Bis Ende Mai gibt es immer noch nichts zurück zu geben.

Hecking kündigte an, sich auf dem Transfermarkt nach einer Alternative umsehen zu wollen. Er flehte die anderen an, zusammenzukommen, “um dieses Loch zu füllen!” Die Pestsaison geht also weiter.



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