Im Kampf um seine Zukunft: Mick Schumacher setzt nun alles auf eine Karte

Im Kampf um seine Zukunft
Mick Schumacher setzt nun alles auf eine Karte

Mick Schumacher hat noch drei Rennen, um die Haas-Bosse davon zu überzeugen, dass er der Mann für die nächste Saison ist. Diesen Plan verfolgt der 23-Jährige ohne Zögern. Denn es geht um nichts anderes als die Formel 1.

Nach eigenen Angaben denkt Mick Schumacher derzeit nicht über eine Alternative zum Stamm-Cockpit in der Formel 1 im nächsten Jahr nach. „Nein, Plan A ist der einzige Plan, der mich im Moment interessiert, den ich verfolgen will und werde“, sagte der 23-Jährige in Mexiko-Stadt. Sein Vertrag beim US-Team Haas gilt allerdings nur für die nächsten drei Rennen in Mexiko am Sonntag (21 Uhr live auf ntv.de)Brasilien und Abu Dhabi.

Als Fan könne er seinen Fans sagen: „Ich werde alles dafür geben. Mein Bestes, Tag für Tag. Ich bin hundertprozentig bereit, an mir, aber auch an der ganzen Situation zu arbeiten“, sagte Schumacher. „Das ist das Einzige, was ich in der Hand habe“, fügte er hinzu. Eine Entscheidung könnten Teamchef Gunther Steiner und Rennteambesitzer Gene Haas nach dem Rennen in Mexiko und vor dem Grand Prix zwei Wochen später in Brasilien treffen. Steiner sagte, ein rennfreies Wochenende habe ihm die Gelegenheit dazu gegeben. Allerdings betonte er auch mehrfach, dass man sich nicht drängen lasse.

“Ich bin hier, um meinen Job zu machen”

Dass Steiner und Haas die beiden gefährlichen und kostspieligen Unfälle Schumachers in der ersten Saisonhälfte in ihren persönlichen Überlegungen öffentlich zitierten, müsse hingenommen werden, sagte Schumacher. „Wir sind hier alle am Limit, und das gilt auch für uns Fahrer: Wenn wir das Limit nicht erreichen, geraten wir sehr schnell ins Hintertreffen. Dann wäre meine Situation ganz anders.“ Das Auto war in Saudi-Arabien und Monaco stark demoliert worden, als es gegen die Streckenbegrenzung prallte.

Auf einem Medienrundgang vor dem Rennen gab er zu, sich nicht von den laufenden öffentlichen Debatten ablenken lassen zu wollen. „Ich bin hier, um meinen Job zu machen, und zwar gut“, sagte Schumacher, wo er sich beherrschen kann. Spekulationen über das neue Cockpit sorgen derweil für Aufruhr. Der am Mittwoch bekannt gegebene Einstieg von Audi bei Sauber könnte Schumacher mittelfristig neue und attraktive Perspektiven eröffnen.

Das Team, das derzeit unter dem Namen des Hauptsponsors Alfa Romeo antritt, hat sein 2023-Cockpit Valtteri Bottas und Zhou Guanyu gewidmet. Allerdings könnte Schumacher nach einem Jahr Überbrückung ab 2024 den Chinesen Zhou ablösen, zwei Saisons lang wichtige Erfahrungen sammeln und dann als bester 27-jähriger Rennfahrer im Audi-Werksteam starten. Aber bisher sind das nur theoretische Überlegungen.

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