Italien: Neues Erdbeben erschüttert Marken: Experten erwarten weitere Aktivitäten

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Von: Martina Lipp

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Ein schweres Erdbeben hat Italien am Mittwochmorgen erschüttert. Am Donnerstag kam es zu einem weiteren Erdbeben.

  • Erdbeben werden nicht aufhören: Italien wird in Alarmbereitschaft sein.
  • Erdbeben am Leben auf Italienisch Fernseher: Der Moderator soll in der Live-Show zitternd das Studio verlassen.
  • Großes Erdbeben plötzlich Italien: Menschen laufen an der Adriaküste panisch auf die Straße.
  • Hier Kommentar wird von Zeit zu Zeit aktualisiert.

Update vom 10. November, 16:54 Uhr: In Italien scheint es ein stärkeres Erdbeben zu geben. Lärm Republika Das Erdbeben der Stärke 4 traf das Meer im März zwischen den Küsten von Pesaro und Ancona am Donnerstag gegen 13.30 Uhr. Dadurch war es in der 100.000-Einwohner-Stadt Ancona sehr gut sichtbar – vor allem in den oberen Stockwerken. Die Tiefe des Kraters beträgt nach vorläufigen Angaben von Experten etwa neun Kilometer. Die Stärke des Erdbebens vom Vortag erreichte 5,7 auf der Richterskala.

Ein weiteres Zittern über Nacht am Donnerstag. Nach Angaben der Region Marken „werden die Aussaatarbeiten voraussichtlich in den kommenden Tagen fortgesetzt“. Die Küstenbevölkerung wird die neuen Erdbeben zu spüren bekommen. In vielen Städten der Region wurden die Schulen vorübergehend geschlossen – darunter Ancona und Pesaro.

Aktualisiert am 10. November, 13:23 Uhr: Nach eigenen Angaben führte die Feuerwehr nach dem großen Erdbeben in Italien 200 Ermittlungen durch. Die meisten Schäden an Gebäuden sind gering. Andere Bewertungen werden von technischen Experten durchgeführt. Viele Risse wurden gemeldet. In einigen Kirchen zwischen Senigallia und Pesaro ist der Stuck von der Decke gefallen. In Ancona wurden zehn Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen evakuiert. Die Privathäuser seien nicht besetzt, teilte die Feuerwehr mit, wie der Sky-Fernsehsender tg24 berichtete. Insgesamt sind 25 von dieser Maßnahme betroffen. Die Zahl wird jedoch steigen, wenn die Kontrollen aufrechterhalten werden.

Erdbeben werden nicht aufhören: Italien wird in Alarmbereitschaft sein

Erdbeben gehen jedoch weiter. Das italienische Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV) hat acht temporäre Erdbebenstationen aktiviert, um Daten zu sammeln. „Die Alarmierung und Überwachung der Entwicklung der Situation ist weiterhin aktiv“, sagte Francesco Acquaroli, Präsident der Region Marken, nach der Dringlichkeitssitzung laut Pressemitteilung.

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Nachdem Italien am Mittwoch (9. November) von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, reißen die Nachbeben nicht ab.
Nachdem Italien am Mittwoch (9. November) von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, reißen die Nachbeben nicht ab. © INGV-Screenshot

Erdbeben in Italien: Experten zählen 89 Erdbeben in wenigen Stunden

Aktualisiert am 10. November, 8:20 Uhr: Nach einem starken Erdbeben am Mittwochmorgen gab es um 18 Uhr 89 Erdbeben entlang der Küste der Marken in der Provinz Pesaro Urbino, teilte das Italienische Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV) mit. Davon hatten 54 Ereignisse Magnituden zwischen 2,0 und 3,0, elf Ereignisse zwischen 3,0 und 4,0 und eines zwischen 4,0 und 5,0. Bei 21 Ereignissen lag die Magnitude unter 2,0. Auch nachts ruht die Erde nicht, wie aus INGV-Daten hervorgeht.

Nach Angaben der Land Group ist das Land in der Region aus historischer Sicht wackelig. Das “Erdbeben auf See, zwölf Kilometer vor der Nordküste im März, ist ein seltenes Ereignis”. Das Beben ereignete sich in der Adria in einer Tiefe von 8 km.

“Glücklicherweise ereignete sich das Erdbeben auf See und eine Katastrophe wurde vermieden”, sagte ein INGV-Forscher der italienischen Tageszeitung. Republika.

Ein schweres Erdbeben in Italien: Der Bahnhof von Ancona liegt in Trümmern.
Ein schweres Erdbeben in Italien: Der Bahnhof von Ancona liegt in Trümmern. © IMAGO/Ansa

Italien: Stärkstes Erdbeben seit fast 100 Jahren

Update vom 9. November, 16:48 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 5,7 in Italien hat am Mittwochmorgen die Marken und Mittelitalien erschüttert. In dieser Region war es nach Angaben des italienischen Instituts für Erdbeben und Vulkanologie (INGV) das stärkste Erdbeben seit fast 100 Jahren. Mehr als 70 Nachbeben wurden registriert.

Das Erdbeben “entspricht der unter der Adria begrabenen Front der Apenninenkette, die sich pro Jahr um 2 bis 4 Millimeter verkürzt”, erklärte INGV-Präsident Carlo Doglioni laut der Agentur ANSA.

Nach starken Erdbeben in Italien fahren die Züge wieder

Update vom 9. November, 15 Uhr: Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf den Strecken Adria, Ancona-Rom, Rimini-Ravenna. Nach dem Erdbeben wurde der Zugverkehr sicherheitshalber um 7.15 Uhr eingestellt.

Aktualisiert am 9. November, 14:05 Uhr: Bisher gibt es keine Berichte über Schäden oder Verletzte nach dem Erdbeben. In Ancona seien jedoch Menschen mit Vorhofflimmern, Panikattacken und Notsituationen in die Notaufnahme des Regionalkrankenhauses eingeliefert worden, teilte die italienische Nachrichtenagentur ANSA mit. Oft hatte ich Angst.

„Ich war im vierten Stock eines Hotels in Rimini, ich war auf dem Flur und hatte das Gefühl, ich würde auf den Boden fallen“, sagte Filippo der Nachrichtenagentur. bresciaoggi.it. Nach Angaben des italienischen Erdbebendienstes INGV war dies das stärkste Erdbeben in der Region seit 1985. Aktuell wurde in der Region im Juni 2000 ein Erdbeben mit einer Magnitude von 3,5 registriert.

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Update vom 9. November, 13:31 Uhr: Nach den großen Erdbeben um 07:07 und 07:12 wurden in Italien mehr als 50 weitere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 2 registriert. Ein Erdbeben der Stärke 2,3 ereignete sich um 13:33 Uhr

Küstenbeben: So breiten sich seismische Wellen aus

Aktualisiert am 9. November, 13:08 Uhr: Das Erdbeben war in Italien bis nach Rom zu spüren. Es war an der Adria zentriert. Der italienische Erdbebendienst INGV zeigt mit einem „Vibrationsfilm“ die Ausbreitung von Erdbebenwellen. „Jede Sekunde Animation entspricht einer Sekunde in Echtzeit“, heißt es auf der INGV-Website. Blaue Wellen weisen auf eine Abwärtsbewegung der Erde hin, rote Wellen auf eine Aufwärtsbewegung.

Das Erdbeben läuft im italienischen Fernsehen: Der Moderator muss in der Live-Show das wackelnde Studio verlassen

Update vom 9. November, 11:18 Uhr: Kurz nach 7 Uhr am Mittwoch wurde Italien von einem Erdbeben heimgesucht. Ein Erdbeben der Stärke 5,7 in der Adria erschütterte die Region Marken in Mittelitalien. Der Fernsehsender TV Fano hat das Erdbeben auf Video aufgezeichnet. Der Moderator und sein Team müssen während der Live-Übertragung das Studio verlassen. Während der Sendung geriet alles ins Wanken, die Bedingungen im Studio wackelten, und dann fehlte der Journalist Massimo Foghetti, wie in der Aufzeichnung auf YouTube zu sehen ist. Sehr beeindruckend: Nach dem ersten großen Schock geht der Moderator sehr geschockt, aber gefasst zurück an seinen Schreibtisch. Nach einer kurzen Atempause ereignete sich jedoch ein weiteres Erdbeben. Die Stadt Fano ist 31 km vom Epizentrum entfernt.

Italien erzittert heftig: An der Adriaküste rennen Menschen panisch auf die Straße

Erstmeldung vom 9. November 2022

ROM – In Italien sind die Menschen am Mittwoch früh um 7 Uhr morgens aufgewacht. In der Adriaregion in Mittelitalien wurde ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala registriert. Das Epizentrum lag laut dem italienischen Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV) an der Adriaküste in der Nähe von Pesaro und Fano zwischen Italien und Kroatien in einer Tiefe von 30 km. Ein Erdbeben der Stärke 4 folgte um 7:12 Uhr

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Ein großes Erdbeben in Italien: Menschen laufen aus Angst auf die Straße

Am stärksten betroffen war laut italienischen Berichten die Küstenstadt Senigallia. Ein Teil der Schäden wurde nach Angaben der Österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in der Region gemeldet. Die italienische Feuerwehr Vigili del Fuoco hingegen schreibt auf Twitter, bisher seien keine negativen Informationen bei der Kommandozentrale eingegangen. Es wurden jedoch einige Fragen zu den Gebäudesteuerungen aufgeworfen, die jetzt implementiert werden.

Das Erdbeben war in den Marken, der Emilia Romagna, Venetien, Friaul, Umbrien, der Toskana und auf dem Balkan zu spüren, twittert Die Welt der Erdbeben.

In Rimini seien Menschen panisch auf die Straße gerannt, berichteten italienische Medien. Viele Hotels wurden evakuiert. Bisher gibt es laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA jedoch keine Berichte über Verletzte. Die Züge an der Adria haben angehalten. Aufgrund der Schwere des Erdbebens wurden Zugstrecken rund um Ancona aus Sicherheitsgründen gesperrt. Dort wird nun überprüft, ob Gleise, Brücken oder Straßen beschädigt sind. Auch in Fano, Pesaro, Senigallia und Ancona wurden Schulen vorsorglich geschlossen.

„Die öffentlichen Straßenlaternen zittern wie Äste, alles zittert, es ist so beängstigend, dass Menschen durch die Straßen rennen“, sagte ein Bewohner von Fano, berichtet ANSA.

Italien: Auch in Österreich war ein Erdbeben der Stärke 5,7 zu ​​spüren

Erdbeben in Österreich sind laut ZAMG auch in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Wien schwach. In den meisten Fällen sind Vibrationen spürbar, insbesondere in höheren Stockwerken. Die Zerstörung von Gebäuden wird in Österreich nicht berücksichtigt.

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Mittwochmorgen Mittelitalien erschüttert, so das Italienische Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV).
Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Mittwochmorgen Mittelitalien erschüttert, so das Italienische Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV). © Bildschirmfoto INGV.it

Italien: Das Land zittert noch immer nach den Erdbeben

Nach starken Erdbeben am Mittwochmorgen ist das Land in Italien noch nicht zur Ruhe gekommen. Die italienische Erdbebenbehörde INGV registrierte weitere schwache Erschütterungen.

Wenn sich in Italien die tektonischen Platten Eurasiens und Afrikas treffen, sind Erdbeben sehr wahrscheinlich. Im Sommer 2016 starben bei einem Erdbeben in den Regionen Marken, Umbrien und Latium rund 300 Menschen. (ml)

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