Lindner will Kapital für Aktienrente deutlich aufstocken | Freie Presse

Altersvorsorge: In den USA ist das längst Standard. Der Bundesfinanzminister sieht Deutschlands Chance in der Aktienrente.

„Wir brauchen mittel- und langfristig einen dreistelligen Milliardenbetrag, damit sich die Erträge aus der Aktienanlage spürbar auf die Stabilisierung von Rentenbeiträgen und Rentenniveau auswirken“, sagte Lindner dem Tagesspiegel. Bis 2023 sind als erstes Signal nur zehn Milliarden Euro budgetiert.

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Eine kapitalgedeckte Altersvorsorge ist kein Angebot zur zusätzlichen Alterssicherung, sondern ein Instrument, um einen durch die demografische Entwicklung bedingten starken Anstieg der gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge mittelfristig zu vermeiden. Das Verbraucherportal “Finanztip” errechnete, dass die Aktienanlage des Bundes ein Volumen von mehr als 210 Milliarden Euro haben müsste, um eine Prämienerhöhung von einem Prozent zu vermeiden.

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Es wird davon ausgegangen, dass an der Börse eine jährliche Rendite von acht Prozent erzielt werden kann – was zwar historisch richtig, aber keinesfalls garantiert ist.

Der Finanzminister sagte der Zeitung, er habe Ideen, wie man den dreistelligen Milliardenbetrag finanzieren könne, aber „die Bundesregierung hat den Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen“. Lindner nannte die ersten zehn Milliarden Euro Finanzierung, die komplett über neue Schulden erfolgen und in Form eines Bundesdarlehens in die neue Eigenkapitalrücklage fließen werden. „Wir profitieren davon, dass der Staat weniger auf seine Anleihen zahlen muss als die Einnahmen am Kapitalmarkt. (dpa)

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