Montags-Protest: ▶ Demonstranten befürchten Niedergang der Wirtschaft

Am Montagabend demonstrierten erneut Menschen in mehreren Städten der Region. Hauptthemen waren Inflation, Krieg und Corona.

IN Unser Rund 300 Personen wurden während der Demonstration von der Polizei gezählt. Hauptredner war Axel Stäge, der die Anwesenden auf Verhältnisse wie in der DDR einstimmte, wo Geld genug, aber nichts zu kaufen war. Wirtschaftsminister Robert Habeck erwägt offen die Verstaatlichung der Wohnungswirtschaft – „und wir wissen, wie die Wohnungen dann aussehen werden“.

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Organisator Markus Häcker sagte, dass „hier extrem gefährliche Maßnahmen erprobt werden, die sich bald auf andere soziale Proteste übertragen lassen“. Dass zum Jahreswechsel Impfpflichten in Pflegeeinrichtungen etc. ausliefen, führte er Bewegungen wie seiner als Erfolg zu.

Demozug durch den Stadtteil Ihlenfeld

Eine ähnliche Anzahl von Personen nahm teil Neubrandenburg auf der Straße. Einige trugen kombinierte Deutschland-Russland-Flaggen, die auch Friedenstauben zeigten. Der Organisator der Montagsdemonstration forderte unter anderem bezahlbare Energie für alle, einen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine und die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit Russland.

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Weitere Forderungen waren ein Abzug aller amerikanischen Truppen aus Deutschland sowie eine Öffnung und Reparatur der Nord-Stream-Pipelines. Der Demonstrationszug führte diese Woche von der Turmstraße in den Stadtteil Ihlenfeld. Laut Polizei sollten die Demofahrzeuge einmal um den Ring herumfahren, während sich die „Tour“ zu Fuß in Richtung Abzweigung Pferdemarkt bewegte. Mit von der Partie war auch die Initiative „Unternehmeraufstand MV“. Ein Redner forderte „Demokratie statt Waffen“ und kritisierte die Forderung nach einer Umstellung auf eine Kriegswirtschaft. Die Demonstranten riefen „Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung“.

Lichterketten gegen Inflation

Laut Polizei demonstrierten rund 150 Teilnehmer im Inneren Neustrelitz. Ausgewertet wurden die am vergangenen Mittwoch geführten Gespräche mit der Initiative „#undeilbarMV Solidarisches Neustrelitz“. Einen eigenen Offenen Brief konnte man nicht übergeben, weil dies nicht erwünscht war, der Brief sollte nun unter anderem per Post an die Stadtverwaltung Neustrelitz gehen. Auch wurde bereits angekündigt, dass es auch im neuen Jahr zu Montagsprotesten in Neustrelitz kommen wird. Bisher wurden diese bis Weihnachten angemeldet

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Der Wunsch zu demonstrieren Teterower bleibt auf gleichem Niveau. 83 Frauen und Männer, genauso viele wie letzte Woche, versammelten sich am Montagabend rund um den Hechtbrunnen und auf dem Markt in Bergringstadt.

Viele von ihnen hatten Lichterketten angemacht. Nicht um den Advent zu erhellen, wie sie es einige Tage zuvor taten, sondern um Licht in ein immer dunkleres Land zu bringen, wie sie sagten. Konkret meinten sie unter anderem die eskalierende Inflation und die damit verbundenen düsteren Aussichten für die private Existenz und die gesamte deutsche Wirtschaft.

“Offenes Mikrofon” vor dem Rathaus

IN Anklage Unter dem Motto „Unser Leben muss bezahlbar bleiben“ kamen am Montag rund 80 Teilnehmer zur Demo. Die meisten von ihnen schlossen sich dann der dazugehörigen Montagstour durch die Stadt an.

Zum letzten Mal fand in diesem Jahr der von der CDU Anklam organisierte „Stille Protest“ statt, der seit Mitte September auch montags auf dem Marktplatz in Anklam stattfand. Die Organisatoren sagten, es werde Anfang des Jahres neu bewertet, ob die Kampagne im neuen Jahr fortgesetzt wird.

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IN torgelow rund 40 Menschen versammelten sich zu einer Mahnwache mit anschließendem “Montagsspaziergang” in Torgelow. Hauptthema diverser Redeanträge war Kritik an der Energiepolitik, auch Kritik am Umgang mit Gegnern der Corona-Politik wurde diskutiert. Hauptredner war Dirk Stegemann aus Pasewalk, der dort die Protestveranstaltungen organisierte. In seiner Rede stellte er die Bedeutung der Energiewende in Frage. Dass der Umstieg von Gas auf Erneuerbare Energien in wenigen Jahren gelingen wird, bezweifelt er: „Glauben Sie wirklich, dass wir dann nur noch Elektroautos fahren, die alle mit Flachstrom aus Sonne und Wind versorgt werden?“ er hat gefragt. Publikum. Einstimmige Antwort: “Nein.”

Auch wurde wieder ein Transparent gezeigt, das sich kritisch mit einer Aussage des Chefs der Staatskanzlei Patrick Dahlemann (SPD) auseinandersetzt, der sagte, er fühle sich durch den Protest nicht angeklagt. Auf dem Plakat steht: „Herr Dahlemann, wir fühlen uns von Ihrer Politik nicht angegriffen.“

Weitere Proteste gab es laut Polizei in Güstrow, Ludwigslust, Parchim und Rostock.

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