Sensation gegen Spanien: Fürth-Boss Azzouzi erklärt den Marokko-Erfolg | Sport

Das historische 3:0 von Pens im Achtelfinale gegen Spanien war ein Heimsieg für Marokko in Katar.

Das ausverkaufte Education-City-Stadion in Doha fasst 40.000 Zuschauer, 30.000 davon trugen am Dienstagabend die Farben des nordwestafrikanischen Landes. Sie feuerten ihr Team während des gesamten Spiels lautstark an, pfiffen den spanischen Favoriten bis zum letzten Elfmeter gnadenlos zu – und feierten am späten Abend mit Autoparaden und Konzerten den erstmaligen Einzug Marokkos ins WM-Viertelfinale. Ausgelassen, sehr fröhlich – und doch friedlich!

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Im Internet sind Videos aufgetaucht, die König Mohammed VI. von Marokko zeigen. Zeigen Sie, wenn er in der Hauptstadt Rabat im Nationaltrikot Erfolge feiert – wie Zehntausende seiner Untertanen auf den Straßen von Marrakesch bis Casablanca. Kurz nachdem der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi (jetzt Paris Saint-Germain) den entscheidenden Elfmeter ausgeführt hatte, kontaktierte der Hüter Trainer Walid Regragui und gratulierte ihm.

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In einer Pause vor dem Fernseher rief einer, der zwischen 1992 und 1998 37 Länderspiele für Marokko bestritt: Rachid Azouzi (51), Sportdirektor des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

Azouzi sagt zu BILD: „Marokko ist so fußballverrückt. Die Leute freuen sich, dass sich heutzutage alles um Fußball dreht und vergessen ihre Probleme zu Hause. Deshalb sind viele nach Katar gereist und dort herrscht eine wirklich tolle Atmosphäre. Aber nicht nur in Katar – überall.“ Marokkaner leben. Übrigens, wenn es um unangenehme Ereignisse wie in Brüssel geht, bin ich mir nicht sicher, ob es nur Marokkaner sind oder vielleicht auch andere.“

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Wie schon nach dem 2:0 der Marokkaner in der Vorrunde gegen Belgien und dem Einzug ins Achtelfinale kam es in der belgischen Hauptstadt und anderswo zu Ausschreitungen auf den Straßen.

Vierter Sportdirektor Rachid Azouzi (51) wurde in Marokko geboren und hat 37 Spiele für sein Land bestritten.

Vierter Sportdirektor Rachid Azouzi (51) wurde in Marokko geboren und hat 37 Spiele für sein Land bestritten.

Foto: Sportfoto Zink/Wolfgang Zink

Azzouzi bedauert und verurteilt es natürlich, will sich aber die Freude über das Viertelfinale nicht trüben. Der in Fes geborene und im Rheinland aufgewachsene Fürther Oberhaupt erklärt den Erfolg seiner Heimat.

Und über Yassine Bono (31), der gegen Spanien zwei Elfmeter hielt, sagt er: “Bono ist ein überragender Torhüter. Aber Marokko hatte nicht so gute Torhüter wie bei diesem Turnier. Mounir Mohammadi hat auch gegen Belgien gut gespielt. Bono.” hat einen Anteil von 26 Prozent an gehaltenen Elfmetern. Das ist großartig. Ich übertreibe nicht damit, dass er einige von sich selbst tritt. “Aber immerhin hat Bono in La Liga bereits drei Tore erzielt.

Elfmeterheld: Torhüter Yacine Bounou (31, gebürtiger Kanadier) parierte gegen Spanien zwei Elfmeter und versetzte seine Mitspieler und Landsleute in Ekstase.

Elfmeterheld: Torhüter Yacine Bounou (31, gebürtiger Kanadier) parierte gegen Spanien zwei Elfmeter und versetzte seine Mitspieler und Landsleute in Ekstase.

Foto: IMAGO/Newspix

Die hervorragend organisierte Abwehr Marokkos war auch die Basis, um gegen die sonst starken Spanier nach vorne zu kommen.

Azzouzi: “Abgesehen von Bono finde ich beide Innenverteidiger richtig gut. Vor allem Romain Sais ist sehr stark. Man darf auch nicht vergessen, dass wir überhaupt nur ein Gegentor kassiert haben, und das war eigentlich unser Eigentor! Also.” Wir haben bisher nichts zugelassen. Sofiane Amrabat fegt im Mittelfeld alles weg. Zusammen mit den Stürmern Sofiane Boufal, Youssef En-Nesyri und Hakim Ziyech bildet er eine wirklich starke Drehscheibe.”

Die meisten marokkanischen Nationalspieler werden von Vereinen in Europa unter Vertrag genommen, einige davon bei Topklubs wie Chelsea (Ziach), Paris Saint-Germain (Hakimi), Sevilla (Bounou und Nasri) und Bayern (Nusair Mazraoui).

Azouzi kann sich vorstellen, dass künftig mehr Marokkaner in der Bundesliga spielen. „Wenn ich in einem Bundesligisten wäre, würde ich Nayef Ajurd im Herzen der Abwehr und Amrabat im Mittelfeld sowie Stürmer Boufal mit seiner Täuschungsleistung und individuellen Stärke betreuen.“

Die Marokkaner haben noch mindestens ein Viertelfinalspiel vor sich. Und in einem anderen Sinne werden sie das erste afrikanisch-arabische Land sein, das das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht.

Azouzi sagt: „Marokko repräsentiert jetzt einen ganzen Kontinent. Für die Afrikaner ist der Erfolg bei der WM sehr wichtig. Für die Selbstachtung, für das Ansehen. Das motiviert mich wieder. Diese Gier nach Erfolg treibt die Mannschaft an existiert.” .

Und im nächsten WM-Heimspiel am Samstag (16 Uhr), diesmal im Al-Thumama-Stadion in Doha (40.000 Plätze) gegen Portugal.

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WM-Phase: https://www.bild.de/sport/fussball/fifa-wm-2022/home-47557592.bild.html

WM-Frauen: https://m.bild.de/sport/fussball/wm/wm-2022-das-sind-die-spielerfrauen-der-stars-81435764.bildMobile.html

WM im Fernsehen: https://m.bild.de/sport/fussball/wm/64-spiele-live-im-tv-so-verpassen-sie-kein-spiel-bei-der-wm-2022-in-katar-80238596. imageMobile.html

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